Insgesamt wurden in der Mensa, der Kaffeebar und der Cafeteria in Haus C im Jahr 2015 an 246 Tagen 252.282 Heißgetränke verkauft. Nur gut 13.000 davon wurden in mitgebrachte Mehrwegbecher gefüllt.

Tassen

Warum die Einwegbecher in unserer Mensa wenig mit BIO zu tun haben außer dem „LOVE nature“ Aufdruck erklärt die Deutsche Umwelthilfe hier:

Einwegbecher mit Biokunststoffanteilen

Von Becherherstellern werden immer häufiger Einwegbecher-Modelle mit Biokunststoffbeschichtungen als besonders umweltfreundlich und innovativ beworben. Coffee to go-Becher mit Biokunststoffanteilen belasten die Umwelt jedoch ähnlich stark wie normale Wegwerfbecher. Denn zum einen wird Biokunststoff aufwendig aus Nutzpflanzen hergestellt und zum anderen entstehen die größten Umweltauswirkungen bei der Herstellung des Papieranteils. Finden kompostierbare Becher den Weg in ein Kompostwerk, dann werden sie häufig als Störstoff aussortiert und verbrannt. [DUH]

Im Moment kostet der Einwegbecher 10 Cent Aufpreis zum regulären Kaffeepreis der Mensa/Cafeteria. Wer hingegen den eigenen Mehrwegbecher mitbringt bekommt 5 Cent Rabatt auf den regulären Preis. Im Vergleich zum Pappbecher also 15 Cent gespart! Dennoch ist der Verbrauch an Einwegbechern mit diesem Aufpreis kaum zurück gegangen. Wir haben die Studierenden gefragt ab welchem Aufpreis sie denn dann auf Einwegbecher verzichten würden. Das Ergebnis dieser nicht repräsentativen Umfrage seht ihr hier:

Aufpreis

Im Berliner Durchschnitt liegt die Beuth Mensa beim Verbrauch an Einwegbechern ganz vorne:

Gästezahl

Wir sind auf der Suche nach Ideen und Möglichkeiten das zu ändern. Bei der Coffee to go must go Action am 29.06.2016 wurden bereits einige Gedanken gesammelt. Fällt dir auch noch etwas ein? Dann schreib uns!

Wasdenkstdu
Was Studierende der Beuth Hochschule über die Bechersituation denken.

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